Rund um den internationalen Flughafen Schiphol (Amsterdam, Niederlande) erstreckt sich ein ausgedehntes Straßennetz. Sjaak Haasnoot, Teamleiter bei der Feuerwehr Schiphol, ist mit seinem Team für die Einsatzabwicklung bei Flugzeugunfällen und allgemeine Feuerwehreinsätze in und um Schiphol verantwortlich: „Ich denke, wenn man über das CRS verfügt, stellt kein Fahrzeugtyp mehr eine Herausforderung dar.“
Die Feuerwehr Schiphol hat es mit vielen Arten von Einsätzen zu tun, die jedoch keineswegs immer mit der Luftfahrt zusammenhängen. Auf dem Straßennetz rund um den großen Flughafen kommt es regelmäßig zu Verkehrsunfällen. Sjaak erklärt, warum der Einsatz des Crash Recovery Systems in solchen Situationen entscheidend ist.
„Oft handelt es sich um Personen, die jemanden absetzen oder abholen, sich in der Gegend nicht gut auskennen und sich während der Fahrt umsehen. Dies führt regelmäßig zu Unfällen mit Fahrzeugen auf den Autobahnen oder anderen Straßen rund um Schiphol“, sagt Sjaak.
Es gab zahlreiche Situationen, in denen sich der Nutzen des CRS für die Feuerwehr von Schiphol bewährt hat. So gab es beispielsweise kürzlich einen Vorfall mit einem elektrischen Volkswagen ID.4 und einem Fiat Punto. Sjaak berichtet:
„Wir haben den Punto, in dem sich die Fahrerin noch befand, anhand des Kennzeichens identifiziert und sofort auf dem Fahrzeug markiert, wo sich die Druckbehälter und Verstärkungen in den Türen befinden. Mithilfe aller wichtigen Informationen aus dem CRS konnten wir beide Fahrzeuge sichern und die Fahrerin schnell und sicher aus ihrer schwierigen Lage befreien.“
Und zu einem weiteren Vorfall:
„Ein Volvo XC90 Plug-in-Hybrid war mit einem Rettungsfahrzeug zusammengestoßen. Da die Frontpartie stark eingedrückt war, hatten wir keinen guten Zugang dazu. Wir konnten die Batterie abklemmen, aber es lag weiterhin Spannung an. Durch die Abfrage des Fahrzeugs im CRS stellte sich heraus, dass sich im Kofferraum ebenfalls eine Batterie befand. Da wir nun die genaue Position kannten, konnten wir den Volvo vollständig spannungsfrei schalten.“
Einsatzwert und persönliche Sicherheit
Die vorangegangenen Beispiele zeigen deutlich, dass das CRS die Zusammenarbeit und Kommunikation zwischen den Einsatzkräften am Unfallort verändert hat, an dem das Team der Feuerwehr Schiphol im Einsatz war.
„Da das zuerst eingetroffene Team genau markiert hatte, wo am Fahrzeug Schnitte vorgenommen werden konnten und wo nicht, konnte das zweite Team sofort nach seiner Ankunft mit dem Einsatz beginnen. Auf diese Weise trug das CRS zu einer schnelleren Entscheidungsfindung während des Einsatzes bei; durch kurze, klare Kommunikation wurden die Arbeiten sehr schnell und effizient durchgeführt, und es ging keine wertvolle Zeit verloren.“
Der Einsatz des CRS wirkt sich auch auf die persönliche Sicherheit der Einsatzkräfte bei Verkehrsunfällen aus. Da die Rettungskräfte genau wissen, wo sich potenzielle Gefahrenquellen wie Batterien, Airbags und Gurtstraffer befinden, können sie sicher und souverän handeln.
Die anspruchsvollsten Fahrzeugtypen und Sicherheitssituationen
Die rasanten Entwicklungen in der modernen Fahrzeugtechnik führen zu einer wachsenden Zahl von Elektrofahrzeugen und anderen Fahrzeugen mit alternativen Antrieben, was wiederum den Bedarf an dem CRS mitbestimmt.
Sjaak unterstreicht dies: „Ja, das CRS hilft enorm bei Elektrofahrzeugen; diese haben einen wachsenden Anteil auf den niederländischen Straßen und stellen die größten Herausforderungen und gefährlichen Situationen dar. Die genaue Lage von Bauteilen wie dem Batteriepack zu kennen, hilft uns enorm. Ich denke, wenn man das CRS hat, stellt kein Fahrzeugtyp mehr eine Herausforderung dar.“
Der Einsatz des CRS wirkt sich auch auf die persönliche Sicherheit der Einsatzkräfte bei Verkehrsunfällen aus. Da die Rettungskräfte genau wissen, wo sich potenzielle Gefahrenquellen wie Batterien, Airbags und Gurtstraffer befinden, können sie sicher und souverän handeln.
Zur Umsetzung und zum Einsatz in der Praxis
Bei der Feuerwehr Schiphol ist das CRS vollständig in den täglichen Arbeitsablauf und die Einsatzabläufe integriert. Alle Fahrzeuge verfügen über ein iPad, auf dem die iOS-Version des Crash Recovery Systems läuft.
„Bei jedem Einsatz mit Fahrzeugen wird das CRS zu Rate gezogen. Auch die Leitstelle nutzt das CRS. Sie leitet alle bereits bekannten Informationen über die beteiligten Fahrzeuge an uns weiter. Marke, Modell, Anzahl der Türen und Kennzeichen sind oft schon im Voraus bekannt.“
Der Einsatz des CRS wirkt sich auch auf die persönliche Sicherheit der Einsatzkräfte bei Verkehrsunfällen aus. Da die Rettungskräfte genau wissen, wo sich potenzielle Gefahrenquellen wie Batterien, Airbags und Gurtstraffer befinden, können sie sicher und souverän handeln.
Benutzerfreundlichkeit des CRS
Die Feuerwehr Schiphol ist zudem sehr zufrieden mit der Benutzerfreundlichkeit des CRS – kein unwesentlicher Aspekt für eine Anwendung, die in Momenten zum Einsatz kommt, in denen jede Sekunde zählt. Das Feedback, das wir von Sjaaks Team erhalten haben:
„Grundsätzlich bedarf das CRS kaum oder gar keiner Erklärung. Man gibt das Kennzeichen ein oder sucht manuell nach Marke und Modell, und das CRS-Einsatzblatt erscheint automatisch. Bei einem Unfall mit mehreren Fahrzeugen kann man zwischen diesen wechseln, indem man sie als Favoriten speichert – man findet sie dann in der Fahrzeugliste. Man kann die automatische Suche nach Updates einstellen, dies wird jedoch häufig von einem Administrator übernommen.“
Würden Sie das CRS anderen Feuerwehren oder Rettungsdiensten empfehlen?
„Ja, zu 100 %. Ich würde es wirklich zu 100 % empfehlen. Und mir fällt ehrlich gesagt kein Grund ein, wem davon abzuraten, denn als Feuerwehr oder Rettungsdienst kann man auf das Crash Recovery System wirklich nicht mehr verzichten“, fasst Sjaak Haasnoot zusammen .
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